Konzerte, Theater, Musik- und Theater-Wochenendfahrten, Skifreizeiten, Sprachenfahrten (London, Frankreich, Italien), Sport- und Spielturniere, vielfältige AGs, Wettbewerbe, Bus- und Wegeschulung, Projekte und Aktionen mit unseren Kooperationspartnern, eine pädagogische Übermittagsbetreuung mit breit gefächertem Angebot…
Wir sind ein lebendiges Gymnasium, in Bewegung und bieten Raum für die Entfaltung der unterschiedlichsten Begabungen und Interessen.
Der etwas andere Musikunterricht: ein Projekt mit Radio Westfalica
Eine Musikklasse hat in Jahrgangsstufe 9 das Klassenzimmer mit dem Studio von Radio Westfalica getauscht.
Maria und Joline meinen: Am 12.06.2012 begaben wir uns mit unserer Klasse 9B in Begleitung von Herrn Voß und Frau Gering zu Fuß Richtung Johanniskirchhof zu Radio Westfalica. Dort wurden wir herzlichst von Oliver Rose und seinem Team empfangen. Vor Ort konnten wir uns einen kleinen Überblick darüber verschaffen, wie das entsteht, was wir tagtäglich im Radio hören: Hookpromos. Jeder kennt sie, doch vielleicht nicht unter diesem Namen. An einem verlängertem Freitagnachmittag haben wir uns dann selbst daran versucht, eigene Hookpromos zu schneiden nach Kriterien vom Profi Oliver Rose. Nach einer langen und anstrengenden aber auch gleichzeitig spaßigen Arbeitsphase hatten wir sie dann endlich fertig. Hier mal ein paar Hörproben eines etwas anders gestalteten Musikunterrichts:
Römisches Staatsdenken, insbesondere Romidee und Romkritik, gehören zu den obligatorischen Themen des Zentralabiturs. Da Ovid als einziger abiturrelevanter Dichter die Romidee eher aus ironisierender Distanz betrachtet, bot ein Exkurs zu Vergils Aeneis die Gelegenheit, die literarische Auseinandersetzung mit dem teleologischen Geschichtsbild der Römer aus augusteischer Perspektive zu betrachten.
Die Schildbeschreibung der Aeneis (VIII, 625-731) ist hierzu besonders geeignet, da sie auch einen handlungsorientierten Zugang zum Thema ermöglicht. Auf dem Schild, den Äneas von seiner Mutter Venus für den bevorstehenden Kampf mit Turnus erhält, ist die künftige Geschichte Roms dargestellt. Sie reicht von den mythischen Ursprüngen, den Zwillingen Romulus und Remus, bis ins historische Zeitalter des Prinzipats.
Als Orientierung erhielt der Latein-Grundkurs der Q2 die Schildbeschreibung in deutscher Übersetzung inklusive zahlreicher Erläuterungen zu unbekannten Personen oder geographischen Angaben. Form und Gestaltung des Schildes war den vier Gruppen überlassen. Um den Zeitaufwand zu reduzieren, verwendeten die Schülerinnen und Schüler zum Teil Bilder der Ereignisse, zum Teil gestalteten sie, insbesondere die Ornamentik, in Handarbeit.
Seitdem vor 20 Jahren Heinz Härtel die Londonfahrt erstmals angeboten hat, fahren alljährlich Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums Porta Westfalica in die englische Metropole. Auch dieses Jahr machten sich 74 Jugendliche der neunten Jahrgangsstufe und fünf Lehrkräfte auf, die Weltstadt und den British Way of Life kennenzulernen.
Nachdem die Austauschfahrt nach Ludlow im Jahr 2009 leider nicht stattfinden konnte, hatten in diesem Jahr neun Schüler der Jahrgangsstufe 9 Glück: Sie nahmen teil an der Reise nach Ludlow, das kleine englische Städtchen nahe der walisischen Grenze.
… so oder so ähnlich lautete die Begrüßung der Darsteller des White Horse Theatres, welche auch dieses Jahr wieder einmal von der Englischfachschaft eingeladen worden waren. Diesmal boten die Akteure den fünften und sechsten Jahrgangsstufen die Geschichte um „Maid Marian“ und den siebten und achten Klassen die Lovestory „Dreaming in English“.
Doch schon im ersten Stück, einer Adaption der Robin Hood-Legende, tauchte – wenn auch nur gespielt – ein großes Problem auf: Die übrigen Schauspieler waren angeblich gekidnappt worden. Für die Darsteller war das allerdings kein Problem, denn wozu gibt es ein Publikum?! Während die Stimmung vor dem Stück bei einzelnen Schülerinnen und Schülern eher in Richtung Skepsis tendierte, dass anscheinend die alte Robin Hood-Story wieder ausgegraben werden sollte, ging sie jedoch bereits zu Beginn der Aufführung in Euphorie und Schadenfreude über, als den fiesen Sheriff von Nottingham ein Pfeil in sein Gesäß getroffen hatte.
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