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München, wir kommen! – Zwischen Großstadt, Gewitter und Filmkulissen

München, wir kommen! Vom 29. Juni bis zum 3. Juli 2026 tauschten der Deutsch- und der Englisch-Leistungskurs der Q1 den Schulalltag gegen Großstadttrubel, Kultur und gemeinsame Erlebnisse. Begleitet von Herrn Küster und Frau Ronn-Lükemeier machten wir uns auf den Weg zu einer abwechslungsreichen Studienfahrt, auf der uns neben bekannten Sehenswürdigkeiten auch Regen, Filmkulissen und viele unvergessliche Momente erwarteten.

Am Montagmorgen machten wir uns mit dem Zug auf den Weg Richtung München. Gegen Mittag kamen wir an und konnten nach dem Einchecken erst einmal die Stadt auf eigene Faust erkunden. Die ersten Stunden wurden genutzt, um durch die Innenstadt zu schlendern, etwas essen zu gehen oder einfach schon einmal die Großstadtluft zu genießen.

Der Dienstag startete mit einer Stadtführung, bei der wir viele bekannte Sehenswürdigkeiten und interessante Ecken Münchens kennenlernen konnten. Am Nachmittag besuchten wir das deutsche Museum, in dem es viel zu entdecken und auszuprobieren gab. Am Abend machte uns das Wetter allerdings einen Strich durch die Rechnung: Ein kräftiges Gewitter sorgte dafür, dass wir ziemlich durchnässt im Hotel ankamen.

Leider wurde es am Mittwoch nicht trockener. Es regnete so stark, dass wir einen Laden, der Regenponchos und Regenschirme verkauft hat, leer kauften. Trotzdem ließen wir uns die Stimmung nicht verderben und besuchten die KZ-Gedenkstätte Dachau. Der Besuch war sehr eindrucksvoll und hat uns viele wichtige und auch bedrückende Einblicke in die Geschichte gegeben. Am Nachmittag konnten wir die Zeit dann etwas entspannter verbringen. Die meisten zog es zum Shoppen zurück in die Innenstadt.

Am Donnerstag stand mit den Bavaria Filmstudios ein weiteres Highlight auf dem Programm. Dort konnten wir hinter die Kulissen verschiedener Film- und Fernsehproduktionen schauen und einige bekannte Kulissen aus nächster Nähe erleben. Abends ging es gemeinsam ins Hard Rock Cafe, bevor wir den letzten Abend auf der Dachterrasse unseres Hotels ausklingen ließen. Passend dazu feierten wir dort auch noch Lasses 18. Geburtstag. Dies war ein schöner Abschluss unserer gemeinsamen Zeit in München.

Am Freitag hieß es schließlich Koffer packen und Abschied nehmen. Mit dem Zug ging es zurück nach Hause. Obwohl wir natürlich alle unfassbar traurig waren, dass unsere letzte Klassenfahrt sich dem Ende zuneigte, hatten wir im Gepäck viele neue Eindrücke, lustige Erinnerungen und natürlich unzählige Fotos.

Auch wenn unser Hotel nicht unbedingt das Highlight der Reise war und das Wetter manchmal ziemlich unberechenbar war, hat uns das die Stimmung nicht verdorben. Die Mischung aus interessanten Programmpunkten, gemeinsamer Freizeit und vielen lustigen Momenten machte die Kursfahrt zu einer tollen Erfahrung, an die wir uns sicher noch lange erinnern werden.

Text: Lilly Middelschulte, Fotos: Olaf Küster

In zwei Akten nach Detmold – Da capo, Musik!

Der Vorhang hob sich pünktlich um 8:45 Uhr. Was folgte, war kein gewöhnlicher Schultag, sondern eine Exkursion in zwei Akten: Stadtführung, Generalprobe, Theaterwerkstätten und große Bühne. Gemeinsam mit Herrn Klassen, Frau Löwen und dem 10er Musik-Diffkurs machte sich der 9er Musik-Diffkurs auf den Weg nach Detmold – dorthin, wo Musik nicht nur gespielt, sondern gelebt wird.

Der erste Akt des Tages fand zunächst an anderen Schauplätzen statt: Herr Klassen entpuppte sich als gekonnter Stadtführer durch das musikalische Detmold. Vorbei ging es am Schubertplatz durch die Palaisstraße, bis wir endlich bei der Hochschule für Musik angekommen waren! Da wir leider nicht ins Hauptgebäude reingehen konnten, besichtigten wir das „Konzertgebäude“ der Hochschule und hatten dabei unglaublich viel Glück, denn wir durften dem Hochschulorchester während einer Generalprobe zuhören! Auf dem Programm stand unter anderem die Wassermusik von Händel. Es war beeindruckend zu hören, wie die Musizierenden bei fantastischer Akustik „für unsere Ohren“ fehlerfrei musizierten.

Damit ging der erste Akt des Tages viel zu schnell zu Ende. Es folgte aber eine zweistündige Pause, die die meisten von uns aufgrund eisiger Kälte in den Cafès der Innenstadt verbrachten.

Um 13 Uhr begann der zweite Akt und damit der Höhepunkt des Tages. Wir gingen gemeinsam zum Landestheater Detmold. Dort begrüßte uns eine nette junge Dame, welche uns das Innere des Theaters zeigte. Wir besichtigten die Tischlerei, die Malerei, den Kostümfundus und natürlich die Bühne! Es war ein tolles Gefühl, auf der Bühne zu stehen und in den hell erleuchteten Publikumssaal schauen zu dürfen.

In der Tischlerei konnten wir sehen, wie aus einem Stück Holz eine große Kulisse wird, und in der Malerei wurde uns erklärt, dass die Maler mit einem Stück Kohle große Bühnenbilder zeichnen. Das ist gar nicht so leicht, denn die Maler sehen größtenteils nur einen Teil der Kulissen, aber nicht das gesamte Kunstwerk. Außerdem wurde uns erklärt, dass das Landestheater ein Reisetheater ist. Es führt jährlich über 600 Stücke auf und zeigt seine Produktionen in Belgien, Luxemburg und sogar in der Schweiz!

Nach einer Stunde war die Führung dann auch leider vorbei und wir mussten die Rückreise nach Porta Westfalica antreten. Der Ausflug in zwei Akten endete um 16 Uhr. Es war eine wirklich tolle Exkursion, am liebsten würden wir Nachwuchsmusiker und -innen sagen: Da capo!

Text: Matilda Sophie Fröhlich (9b); Fotos: Johann Klassen

Beste Laune trotz verspäteter Abfahrt – Probenfahrt zur Wewelsburg 2025

Wie bereits seit 15 Jahren haben die Musikarbeitsgemeinschaften im November die Reise zur Wewelsburg angetreten. Die Abfahrt war am 12. November für das Schulorchester und den Jugendchor pünktlich auf 14:00 Uhr geplant. Aus der pünktlichen Abreise ist leider nichts geworden, da der große Bus auf der Hinfahrt zur Schule ein Straßenschild mitgenommen hatte und wir somit erst 45 Minuten später losfahren konnten.

Mit großer Motivation, guter Laune und ohne Straßenschild im Gepäck kamen wir schließlich in unserem zweiten Zuhause an. Jetzt hieß es: „Schnell die Zimmer beziehen, Koffer auspacken und direkt zur ersten Probe laufen.“ Dank unserer beiden großartigen Hilfsorganisatorinnen (Frau Seele und Frau Wittenfeld) konnten wir die Verspätung in unserem Probenplan fast wieder aufholen. Der Jugendchor hatte eine weitere wichtige Hilfe dabei: Karolin Koldehoff, eine ehemalige Schülerin, Sängerin und jetzige Leiterin des „Fresh“-Chores, war eine großartige Unterstützung. Die Proben verliefen sehr konzentriert und alle waren gut gelaunt dabei.

Am zweiten Tag überraschte der Jugendchor das Schulorchester vor der Probe des gemeinsamen Abschlussliedes mit einem Flashmob zu dem TikTok-Trendlied „Gute Laune“. Das steigerte die Laune aller Beteiligten ungemein. Auch wenn wir in diesem Jahr keinen Feueralarm hatten, war es eine aufregende Reise mit schöner Nachtwanderung und langen Abenden, an denen viel gemeinsam musiziert wurde.

Am Abreisetag wurden wir noch vom Wewelsburg-Grinch (so nennen wir den grimmigen Hausmeister) kräftig für tadelloses Aufräumen gelobt. „Ihr könnt jedes Wochenende vorbeikommen“, so der Grinch vor unserer Abfahrt. Keine schlechte Idee! Da steht wohl noch ein Gespräch mit der Schulleitung aus 🙂

Wir bedanken uns bei unseren Lehrkräften für die Organisation und freuen uns schon riesig auf das nächste Mal, wenn es wieder heißt: „Herzlich Willkommen auf der Wewelsburg“.

Text: Selina Rosenfeld und Jenna Linne (10B)

 

Aufgepasst und angefasst! Klasse 05C baut Möbel

Unser letzter Wandertag begann mit einer regnerischen Wanderung zur „Arche“ in Veltheim. (mehr …)

Klassenfahrt nach Brüssel: Besuch der europäischen Hauptstadt

Vom 30. September bis zum 4. Oktober fuhren wir nach Brüssel, in die Hauptstadt Belgiens und das Zentrum der Europäischen Union. Nach einer siebenstündigen Busfahrt erreichten wir unser Hotel und waren gespannt auf die bevorstehenden Aktivitäten.

Erkundung der Stadt

Am Montagabend begaben wir uns auf unsere erste Erkundungstour in die Innenstadt. In kleinen Gruppen gingen wir durch die Straßen Brüssels und sahen die Statue des Manneken Pis. Mit jedem Schritt erlebten wir mehr von dieser Stadt. Nach einem informativen Tag stärkten wir uns mit einem Abendessen im Hotel und tauschten unsere Eindrücke aus.

Stadtrundgang und Atomium

Der Dienstag begann mit einem Frühstück, das uns für den Tag stärken sollte. In zwei Gruppen aufgeteilt, nahmen wir an einem geführten Stadtrundgang teil, bei dem wir viel über die Geschichte und Kultur Brüssels erfuhren und beeindruckende Bauwerke bewunderten. Nach zwei Stunden voller Informationen hatten wir die Möglichkeit, in Kleingruppen weiter zu erkunden. Am Nachmittag besuchten wir das Atomium, ein bekanntes Gebäude mit einzigartiger Architektur, das uns beeindruckte. Das dazugehörige Museum war ebenfalls informativ.

Tagesausflug nach Antwerpen

Am Mittwoch stand ein Tagesausflug nach Antwerpen auf dem Programm. Nach einer einstündigen Busfahrt erreichten wir das Museum MAS, wo wir auf verschiedenen Ebenen viele interessante Themen entdeckten. Besonders die Aussichtsplattform auf der obersten Etage, die einen Blick auf den Hafen bot, war bemerkenswert. Nach dem Museumsbesuch machten wir eine Mittagspause in der Innenstadt. Anschließend erkundeten wir die Stadt mit einem Escape-Spiel, bei dem wir Hinweise sammelten und Rätsel lösten. Den Abschluss des Tages bildete der Besuch des Saint-Anna-Tunnels, der uns unter dem Fluss Schelde hindurchführte.

Besuch des Europäischen Parlaments

Der Donnerstag war ein weiterer interessanter Tag. Wir besuchten das Europäische Parlament und hielten zuvor im Parlamentarium an. Dort tauchten wir in die Geschichte der Europäischen Union ein. Anschließend besuchten wir das „Haus der Europäischen Geschichte“, wo wir sowohl über die Geschichte als auch über die sozialen Aspekte Europas lernten. Schließlich erlebten wir eine Präsentation über die Arbeitsweise des Europäischen Parlaments und erfuhren, wie Informationen in verschiedene Sprachen übersetzt werden.

Abreise

Am Freitag war unser Abreisetag gekommen. Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück packten wir unsere Koffer und machten uns auf den Weg zum Bus-Bahnhof. Um 16:39 Uhr erreichten wir, voller neuer Eindrücke, die Sporthalle, wo uns bereits unsere Eltern erwarteten.

Insgesamt war die Klassenfahrt nach Brüssel eine lehrreiche Reise mit vielen neuen Erfahrungen und Begegnungen.