Kooperationspartner

Unsere Schule kooperiert nicht nur mit Institutionen der Stadt Porta Westfalica, sondern auch mit zahlreichen Vertretern der Wirtschaft, Industrie und des Marketings.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Unterseiten.

 

Bildquelle: Martina Rahnenführer / pixelio.de

Aktuelle Beiträge

Ein Zeichen für die Zukunft – Neuer Kunstpunkt an unserem Gymnasium eingeweiht

Ein Kunstwerk, das zum Nachdenken anregt, eine Botschaft, die aktueller kaum sein könnte, und eine Feier, die Musik, Kunst und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verband: Am Dienstag wurde an unserer Schule der elfte Kunstpunkt des „Pfades der Menschenrechte“ feierlich eingeweiht. Sein Titel: „ZUKUNFT“.

Mit einer musikalischen Darbietung des Schulchores „Fresh“ unter der Leitung von Karolin Koldehoff begann die Feierstunde im Forum der Schule. Schon der Auftakt mit dem Lied „Alles nichts ohne dich“ stimmte auf das zentrale Thema der Veranstaltung ein: Die Bedeutung des menschlichen Miteinanders.

Schulleiterin Susanne Burmester begrüßte die zahlreichen Gäste und erinnerte in ihren einleitenden Worten daran, wie aus einer ersten Idee durch das Engagement vieler Beteiligter ein sichtbares Kunstwerk entstehen konnte. Sie würdigte die Zusammenarbeit zwischen Schule, Künstlerinnen und Künstlern sowie den zahlreichen Unterstützern des Projekts.

Für die Stadt Porta Westfalica überbrachte Carsten Dierks, Erster Beigeordneter, die Grußworte. Er betonte die Bedeutung des neuen Kunstpunkts für die Stadt und die Schulgemeinschaft. Der Blick in die Zukunft müsse stets auch die Vergangenheit berücksichtigen. Werte wie Toleranz, Frieden und Gerechtigkeit seien keine Selbstverständlichkeiten, sondern erforderten gemeinsames Handeln und gesellschaftliches Engagement.

Dass es bei diesem Thema insbesondere um die junge Generation geht, machten die Beiträge der Schülerinnen deutlich. Unsere neue Schülersprecherin Zoe Korff und Fiona Penner von der Schülervertretung richteten den Blick auf die Verantwortung junger Menschen. Schließlich sei es ihre Zukunft, um die es gehe – eine Zukunft, die sie selbst mitgestalten wollen.

Einen weiteren eindrucksvollen Akzent setzte Dana Neufeld mit ihrem selbst verfassten Poetry Slam „Zukunftsperspektiven“. In ihrem Text nahm sie die Zuhörer mit auf einen gedanklichen Rundgang durch ein Haus voller unterschiedlicher Lebensentwürfe. Dabei begegnete sie Menschen, die sich vor der Zukunft fürchten, solchen, die ehrgeizig ihre Ziele verfolgen, und anderen, die Veränderungen lieber aus dem Weg gehen. Immer wieder führte der Weg zu einem Spiegel und damit zur Frage nach der eigenen Haltung. Ihre Botschaft: Zukunft bedeutet nicht allein, persönliche Träume zu verwirklichen, sondern auch, Verantwortung für andere zu übernehmen und für Menschenrechte einzustehen.

Im Mittelpunkt der Feierstunde stand schließlich der neue Kunstpunkt selbst. Die Künstlerin Annette Ziebeker erläuterte die Entstehung des Projekts und seine künstlerische und gesellschaftliche Bedeutung.

Ein zentrales Element der Gestaltung ist ein Gedanke aus dem Tagebuch von Anne Frank vom 23. März 1944: „Wie wunderbar ist es, dass niemand einen Moment warten muss, bevor er mit der Verbesserung der Welt anfangen kann.“

Dieser Satz bildet die gedankliche Grundlage des Kunstwerks. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden darin miteinander verbunden. Die Vergangenheit erinnert an die Erfahrungen der Geschichte, während die Zukunft offenbleibt und von den Menschen der Gegenwart gestaltet werden kann.

Die künstlerische Umsetzung entstand im Zusammenwirken mehrerer Beteiligter. Gundula Oltmanns setzte sich in ihrer Kalligrafie mit dem Thema auseinander, während Matthias Mauritz die Gestaltung der Elemente aus Edelstahl übernahm. Zwei zusätzliche Tafeln, die von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Jahrgänge geschaffen wurden, ergänzen den Kunstpunkt und machen ihn zu einem besonderen Gemeinschaftsprojekt.

Annette Ziebeker erinnerte daran, dass Menschenrechte niemals als selbstverständlich betrachtet werden dürften. Es gelte, nicht auf Veränderungen zu warten, sondern selbst aktiv zu werden. Damit griff sie zugleich den Leitgedanken des „Pfades der Menschenrechte“ auf: Nur wer seine Rechte kennt, kann nach ihnen leben, handeln und zu einem friedlichen Miteinander beitragen.

Musikalisch wurde die Veranstaltung durch weitere Beiträge des Chores „Fresh“ bereichert. Mit „Mensch sein“ und dem Coldplay-Titel „Fix You“ fanden sich auch in der Musik die Themen Menschlichkeit, Hoffnung und Zusammenhalt wieder. Hier gelang es die anwesenden Gäste zu überraschen: Der Portaner Ü70-Chor sang gemeinsam mit Fresh das abschließende Lied. 

Anschließend verlagerte sich die Feierstunde auf den Schulhof. Dort wurde die neue Stele gemeinsam mit Vertreterinnen der Schülerschaft feierlich enthüllt. Aus einer Idee war ein dauerhaft sichtbares Zeichen geworden.

Zum Abschluss dankte Schulleiterin Susanne Burmester allen Beteiligten und vor allem den Sponsoren, die zur Verwirklichung des Projekts beigetragen hatten. Bei einem anschließenden Empfang in der Schulstraße bestand Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Mit dem Kunstpunkt „ZUKUNFT“ des Ehepaars Ziebeker hat unser Gymnasium nicht nur ein neues Kunstwerk erhalten. Die Stele erinnert die Schulgemeinschaft künftig jeden Tag daran, dass Demokratie, Menschenrechte und ein friedliches Zusammenleben nicht allein von großen Entscheidungen abhängen, sondern auch vom Handeln jedes Einzelnen. Und dass die Zukunft nicht irgendwann beginnt, sondern heute.

Text & Fotos: Olaf Küster

Bagger, Pressen, Präzision

Warum stoppt ein Bagger seinen Ausleger millimetergenau an der richtigen Endposition? Und wie steuern Industriepressen oder Stanzen ihre gewaltigen Kräfte so präzise, dass weder Werkzeug noch Werkstück beschädigt werden? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, tauschten einige Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 am Mittwochnachmittag das Klassenzimmer gegen den Seminarraum unseres Kooperationspartners Bernstein. Dort bekamen Sie einen Einblick in die High-Tech-Sensorik.

Trotz des Regenwetters machte sich unsere Gruppe gut gelaunt zu Fuß auf den Weg. Vor Ort angekommen, wurden wir herzlich von Frau Herzog und einem dreiköpfigen Expertenteam in Empfang genommen. In einer intensiven 75-minütigen Session drehte sich alles um den induktiven Sensor.

Die Mitarbeiter gaben sich große Mühe, uns die theoretischen Grundlagen der Sensorik näherzubringen und zeigten anhand von historischen Einblicken, wie sehr sich die Technik im Laufe der Firmengeschichte weiterentwickelt hat. Besonders spannend wurde es im praktischen Teil: An verschiedenen Versuchsaufbauten konnten die Schülerinnen und Schüler selbst Hand anlegen. Es wurde verkabelt, getestet und beobachtet, wie der Sensor auf unterschiedliche Materialien reagiert – signalisiert durch präzises Blinken und Piepsen.

Die Schülerinnen und Schüler waren mit großem Interesse bei der Sache und nutzten die Chance, Profis direkt aus der Praxis Fragen zu stellen. Wir bedanken uns herzlich bei der Firma Bernstein für die Gastfreundschaft und das Engagement, Technik für uns greifbar zu machen!

Text & Fotos: Dirk Langer

Platz 1 beim DFB-Vergleichsturnier

Großer Erfolg für unsere DFB-Talentförderung: Beim Hallen-Vergleichsturnier des DFB/FLVW der Partnerschulen des Fußballs, das heute von der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule (KTG) Minden ausgerichtet wurde, belegte das Team der Jahrgänge 2013 und jünger den 1. Platz. Damit ist unsere Schule dieses Jahr die beste Partnerschule des Kreises Minden-Lübbecke im Hallenfußball.  

Im Teilnehmerfeld mit der KTG Minden, dem Besselgymnasium Minden, der Gesamtschule Hüllhorst, dem IKG Bad Oeynhausen und uns wurde im Modus Jeder gegen jeden mit Hin- und Rückrunde gespielt. Die Spielzeit betrug jeweils acht Minuten. 

Der Start ins Turnier verlief für unser Team zunächst holprig. Nach einem 0:0 gegen die Gesamtschule Hüllhorst folgte eine deutliche 0:4-Niederlage gegen Angstgegner IKG Bad Oeynhausen. Doch die Mannschaft ließ sich davon nicht verunsichern. Durch taktische Umstellungen und ein immer besseres Zusammenspiel fand das Team zunehmend zu seiner Stärke. 

In den folgenden Begegnungen blieben wir ungeschlagen und feierten überzeugende Siege, unter anderem ein 4:0 gegen die KTG Minden, ein 4:1 gegen die Gesamtschule Hüllhorst sowie zwei klare Erfolge gegen das Besselgymnasium Minden (4:2 und 2:0). Auch das Rückspiel gegen das IKG Bad Oeynhausen wurde mit 2:0 gewonnen. Den Schlusspunkt setzte ein 3:1-Sieg gegen die KTG Minden. 

Am Ende standen 19 Punkte und ein Torverhältnis von 19:8, die den verdienten Turniersieg bedeuteten. 

Besonders treffsicher präsentierten sich Henri Dreischmeier (7 Tore), Flinn Papstein (5) und Lionel Ruppel (3). Weitere Treffer erzielten Nico Hamm (2), Paul Spenst (1) und Mateo Brinkmann (1). Zum erfolgreichen Team gehörten außerdem Jarno Friesen im Tor sowie Noah Mustafa und Roman Thielke. 

Betreut wurde die Mannschaft von Sportlehrer Olaf Küster, unterstützt von DFB-Junior Coach Fiete Brandt (EF), der das Team während des Turniers engagiert und aufmerksam coachte. 

Der Turniersieg unterstreicht nicht nur die sportliche Qualität der Mannschaft, sondern auch den besonderen Stellenwert der Partnerschaftsarbeit im Rahmen des DFB-Schulfußballs.

Schule fürs Leben: Klasse 8 beschäftigt sich mit Geld, Konto und Datenschutz

Wie funktioniert eigentlich ein Girokonto? Wofür darf ich mein Taschengeld rechtlich ausgeben? Und worauf muss ich beim Online-Banking unbedingt achten. Diesen und vielen weiteren Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 in einer praxisnahen Informationsveranstaltung rund um Geld, Konto und Datenschutz nach. Unter dem Titel „Girokonto, Taschengeld, Datenschutz und Co.“ erhielten die Jugendlichen einen spannenden Einblick in die Welt der Finanzen – anschaulich, lebensnah und direkt vorgestellt von Christof Kuczera und Maikel Frese von unserem Partner, der Sparkasse Bad Oeynhausen-Porta Westfalica.

Im Mittelpunkt stand dabei die sogenannte Geldpraxis – also die Frage, wie Geld im Alltag funktioniert und welche Rolle Banken und Sparkassen im Geldkreislauf spielen. Die Jugendlichen setzten sich mit unterschiedlichen Zahlungsmöglichkeiten auseinander, vom klassischen Bargeld bis zum bargeldlosen Bezahlen, und reflektierten gemeinsam, wofür sie ihr eigenes Taschengeld ausgeben und worauf sie sparen.

Ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung war auch die rechtliche Seite: Anhand des Taschengeldparagraphen (§ 110 BGB) erfuhren die Schülerinnen und Schüler, welche Geschäfte sie selbstständig tätigen dürfen und wo die Grenzen liegen. Dabei wurde deutlich, dass viele alltägliche Einkäufe rechtlich wirksam sind, Eltern jedoch weiterhin ein Widerspruchsrecht haben.

Besonders anschaulich wurde es in den praktischen Übungen. Die Klasse führte eigenständig eine Überweisung durch und lernte, einen Kontoauszug richtig zu lesen und einzuordnen. So konnten die Jugendlichen erleben, wie theoretische Inhalte unmittelbar in den Alltag übertragen werden können.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem sicheren Umgang mit Online-Banking und Einkäufen im Internet. Die Schülerinnen und Schüler erhielten konkrete Verhaltensregeln zum Schutz vor Betrug und Datenmissbrauch: Keine Weitergabe von sensiblen Daten wie PIN oder TAN, Vorsicht vor Phishing-Nachrichten, regelmäßige Kontrolle der Kontoauszüge sowie der bewusste Umgang mit Apps, Passwörtern und WLAN-Verbindungen. Auch das Lesen des Kleingedruckten und die Prüfung von Impressen bei Online-Anbietern wurden ausdrücklich thematisiert.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 konnten viele neue Eindrücke sammeln und haben wichtiges Wissen für ihren Alltag mitgenommen.

Text und Foto: Olaf Küster

630 Weihnachtspäckchen aus unserer Region – Starkes Zeichen der Solidarität

Unter dem Motto „Kinder helfen Kindern“ hat sich unsere Schule auch in diesem Jahr erneut an der beeindruckenden Hilfsaktion des Weihnachtspäckchenkonvois beteiligt – mit überwältigendem Erfolg: Allein in unserer Region wurden 630 Päckchen gesammelt und auf den Weg zu Kindern in Albanien, Bulgarien, Moldawien, Rumänien und der Ukraine gebracht.

Gemeinsam mit den Kitas Zwergenland und Gut Oheimb, dem Grundschulverbund Holzhausen-Vennebeck, der Grundschule Hausberge sowie der Realschule zeigte auch unser Gymnasium, wie stark gelebte Solidarität sein kann. Ergänzt wurde diese großartige Gemeinschaftsleistung durch viele engagierte Privatspenderinnen und -spender.

Die liebevoll gepackten Geschenke wurden von den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Round Table direkt in ländliche Regionen gebracht und dort persönlich verteilt. Bundesweit waren bereits 260 Helferinnen und Helfer im Einsatz, die zusammen über 151.000 Weihnachtspäckchen übergeben haben – jedes einzelne ein Lichtblick für ein Kind.

Besonders berührend: Für viele der beschenkten Kinder ist dieses Päckchen das einzige Weihnachtsgeschenk, das sie erhalten. Umso größer ist die Freude – und umso wertvoller das Engagement aller Beteiligten hier vor Ort.

„Sie persönlich haben dazu beigetragen, dass mehrere hundert Kinder ein Päckchen, vielleicht das Einzige in diesem Jahr, zu Weihnachten empfangen und sich über dessen Inhalt freuen durften.“, bedanken sich Sonika und Dr. Henrik Mohme vom Round Table 160 / Old Table 260 Minden für die großartige Unterstützung aus unserer Region. „Für Ihr persönliches Engagement möchten wir uns bei Ihnen, auch im Namen von Round Table 160 Minden, von ganzen Herzen bedanken. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns auch im nächsten Jahr bei der Aktion unterstützen würden und wünschen Ihnen und Ihrer Familie eine besinnliche Weihnachtszeit.“

Danksagung vom Round Table 160 Minden