Wir waren dieses Jahr eine Woche in Brüssel. Zunächst sind wir ca. sechs Stunden mit dem Bus hingefahren. Gegen 13:00 Uhr sind wir angekommen und durften schon auf unsere Zimmer – es gab Dreier- bis Fünferzimmer und Badezimmer inklusive Dusche.
Noch am selben Abend hatten wir eine Stadtführung, nachdem wir uns bis 18:00 Uhr frei bewegen durften. Dazu sind wir ungefähr 1/2 Stunde zum „Grand Place“ gelaufen. Dort angekommen, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und sind dann mit je einer Tourführerin rund um den Grand Place spaziert und haben Informationen zu den verschiedensten Sehenswürdigkeiten bekommen. Als die zweistündige Tour um 21:00 Uhr zu Ende war, sind wir wieder zum Hotel gelaufen und hatten dann ab 22:00 Uhr leise Zimmerzeit und Schlafenszeit.
Den zweiten Tag durften wir entspannt starten und hatten erst nach acht unser Frühstück. Nach diesem sind wir, diesmal mit der Tram (Straßenbahn), zum Grand Place gefahren und hatten dort die Aufgabe, eine Comic – Rallye zu bearbeiten, um die Stadt noch besser zu erkunden. Diese Rallye haben wir in Kleingruppen absolviert und im Anschluss haben wir noch Zeit für Mittagessen gehabt. In den darauffolgenden Tagen haben die Lehrer unsere Ergebnisse ausgewertet und auf unserer Rückfahrt nach Deutschland hat die Gewinnergruppe Schokolade bekommen. Am Nachmittag sind wir mit der Tram weiter zum Atomium gefahren und haben dies besichtigt. Begonnen haben wir mit einer Fahrstuhlfahrt in die oberste Kugel. Von hier aus hatte man eine sehr schöne Aussicht. Danach haben wir das Museum in den anderen Kugeln auf uns wirken lassen. Hier waren die beleuchteten Rolltreppen und Lichterspektakel ein großes Highlight. Anschließend sind wir wieder am Hotel eingetroffen und hatten noch Zeit zur freien Verfügung und zum Abendessen. Nachdem wir nicht mehr draußen sein durften, haben wir gemeinsam (auch mit den Lehrern) im Innenhof oder der Lobby gespielt.
Mittwoch gab es schon um kurz nach sieben Frühstück und nach diesem sind wir mit unserem Reisebus zum „In Flanders Fields“ nach Ypern gefahren und haben uns in dem Museum über den Ersten Weltkrieg informiert. Nach dem Besuch dort und unserer Mittagspause haben wir noch eine Tour zum Ersten Weltkrieg gemacht, bei der wir uns verschiedene Gedenkstätten der umgekommenen Soldaten angeschaut und zahlreiche Informationen zu den damaligen Ereignissen erhalten haben. Am Hotel hatten wir wieder Zeit für eine Abendmalzeit und dann war man auch so kaputt, dass man freiwillig in Bett gegangen ist.
Unser letzter Erlebnistag in Brüssel war Donnerstag. Hier haben wir uns den ganzen Tag mit Aktivitäten und Ausstellungen rund um das „Europäische Parlament“ beschäftigt. Begonnen haben wir mit dem Parlament selbst (dort haben wir einen richtig offiziellen Besucherpass bekommen). Direkt im Anschluss hatten wir eine Besichtigung des „Parlamentariums“. Dort haben wir Audioguides bekommen, mit denen wir uns Texte anzeigen lassen, Informationen anhören oder Bildschirme zur Benutzung freischalten konnten. Anschließend an unsere Mittagspause haben wir für zwei Stunden das „Haus der Europäischen Geschichte“ besichtigt. Dieses hat fünf sehr interessante Etagen, wo die Entwicklung Europas von früher (unten) bis heute (oben) dargestellt ist. Für die Besichtigung haben wir auch wieder Audioguides bekommen. Da viele von uns noch Geschenke und/ oder Andenken aus Brüssel haben wollten, sind wir nochmal zum Grand Place gefahren und hatten Zeit, so etwas zu besorgen. Danach im Hotel war dann Koffer packen und Zimmer aufräumen angesagt, bevor wir den letzten Abend noch einmal genießen konnten.
Freitag haben wir dann vor dem Frühstück die letzten Dinge noch in die Koffer gequetscht. Um dann „Auf Wiedersehen“ zu sagen und pünktlich in den Bus zu steigen.
Nach der langen Fahrt sind auch alle wieder wohl auf in Deutschland angekommen.
Insgesamt war es eine sehr schöne Fahrt mit tollen Erlebnissen und Erfahrungen. Wir hatten alle viel Bewegung und haben, obwohl wir nicht in der Schule waren, einiges dazu gelernt und wir haben einige Spezialitäten aus Belgien probiert.
Ein großes Dankeschön an unsere Lehrer, dass sie das alles so toll organisiert haben, auch wenn wir uns ab und zu verlaufen haben😅.
Text: Svenja Krüger, Rikarda Koch und Fiona Neudorf
Fotos: Christina Seele