Sprache ist der Schlüssel zur Welt.
(L. Wittgenstein)
Haben wir etwas Schönes erlebt, so wollen wir es auch in Worte fassen – und anderen dann mitteilen. Daran erkennen wir: Der Umgang mit Sprache bereichert und erweitert unser Leben; Sprache ist ein „Schlüssel zur Welt“.
Diesen Schlüssel möchten wir Deutschlehrkräfte am GymPW unseren Schülerinnen und Schülern in die Hand geben. Wir möchten sie dafür begeistern, selbst zu kommunizieren und durch das Lesen anspruchsvoller Literatur in die Welt der Wörter und Sprachbilder einzutauchen.
Wir möchten, dass sie diese Welt als ihre eigene Welt entdecken. Um in der Sprache zu Hause zu sein, benötigen sie ein differenziertes Verständnis der sprachlichen Strukturen, Regeln und Besonderheiten.
Zudem üben die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit Sach- und Gebrauchstexten und mit Medien, auch mit Kommunikationswegen, wie sie etwa das Internet bietet.
Indem wir mit ganz einfachen Inhalten beginnen und uns mit der Untersuchung kleiner Textformen (z.B. Märchen, Fabeln) beschäftigen, die unsere Schülerinnen und Schüler dann kreativ weiterspinnen, umschreiben oder in modernes Deutsch übertragen. Zudem schauen wir uns alltägliche Kommunikationssituationen an: Welche Rolle spielt der Umgang mit Sprache in solchen Zusammenhängen?
In höheren Jahrgängen fragen wir z.B.:
Besonders am Herzen liegt uns der schüleraktivierende Unterricht. Neben einem analytischen Zugang greifen wir unsere Unterrichtsthemen deshalb auch handlungsorientiert und kreativ auf.
Und bei all dem: Deutschunterricht soll nah am Leben sein und die Welt erschließen.
Wie schön, wenn ehemalige Schüler von sich hören lassen! Passend zum Herbstwetter hat Constanze Willimczik (LK Deutsch-Schülerin und Abiturientin im Jahr 2016) dieses gelungene Gedicht geschickt, das sie bei ihrem ersten Hörsaal-Slam zu Anfang ihres Studiums in Holzminden vorgetragen hat.
Das dazu passende Bild hat Sophia Wolting (6b) gemalt.