Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Sekretärinnen, Hausmeister, Eltern, die Mensamitarbeiter, unsere VHS-Damen…
nur gemeinsam gelingt es, eine Schule lebenswert zu gestalten und unseren Kindern einen angenehmen Lern- und Lebensort zu bieten. Gemeinsam packen wir es an.
Sie möchten uns kennen lernen? Schauen Sie herein und gewinnen Sie einen ersten Eindruck von unserer Schulgemeinde.
Was passiert, wenn man ein Zitat nicht nur liest, sondern wirklich durchdenkt? Unsere Schülerin Elif Kaya (EF) hat genau das getan und erfolgreich am 27. Landes- und Bundeswettbewerb Philosophischer Essay 2025–26 teilgenommen.
Im vergangenen Herbst entschied sie sich, sich intensiv mit einem Gedanken von Marcel Proust auseinanderzusetzen:
„In Wirklichkeit ist jeder Leser […] der Leser seiner selbst.“
Aus vier möglichen Themen wählte sie dieses Zitat bewusst aus. Ihre Begründung: „Dass die gleiche Aussage so unterschiedlich wahrgenommen werden kann, fasziniert mich und beweist die Kreativität und Diversität von uns Menschen.“
Ohne lange zu zögern, begann sie, ihre Gedanken zu verschriftlichen – und merkte schnell, dass sie „gar nicht mehr aufhören“ konnte. Eine Erfahrung ganz im Sinne von Michel de Montaigne (1533–1592), der die Essayform als freies, tastendes Nachdenken begründete. Für ihn waren seine Texte Versuche – Spiegelbilder seiner selbst – und zugleich Ausdruck geistiger Freiheit in einer von Kriegen geprägten Zeit. Montaigne warnte zudem davor, das Fremde vorschnell zu verurteilen, nur weil wir es nicht verstehen.
Der Landes- und Bundeswettbewerb Philosophischer Essay ist seit über 20 Jahren der größte Wettbewerb im Schulfach Philosophie und fördert die intensive Auseinandersetzung mit klassischen wie aktuellen Fragestellungen. Elif hat diese Herausforderung angenommen – und zieht eine durchweg positive Bilanz: „Diesen Wettbewerb empfehle ich jeder Person, die Spaß am freien Schreiben hat und gerne ihre eigene Meinung und ihre eigenen Gedanken äußert. Ich bin froh darüber, diese Erfahrung gemacht zu haben.“ Ferner bedankte sich im gleichen Atemzug bei ihrer Philosophielehrerin Meike Precht, die den Kurs über diesen Wettbewerb informiert hatte.
Neben den wertvollen (Schreib-)Erfahrungen durfte Elif auch eine schmucke Urkunde mit Kants berühmtem Motto entgegennehmen.
Wir freuen uns über Elifs Erfolg, sagen „Herzlichen Glückwunsch!“ und hoffen sehr, dass sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler ihrem Beispiel anschließen und im kommenden Herbst an dem Wettbewerb Philosophischer Essay mit viel Enthusiasmus und Scharfsinn beteiligen werden.
Foto: Olaf Küster/Text: Meike Precht
Sicherheit beginnt mit Vorbereitung. Im Rahmen einer schulinternen Fortbildung nahmen unsere Lehrkräfte an einem Erste-Hilfe-Kurs teil, um ihr Wissen aufzufrischen und Handlungssicherheit für den Ernstfall zu gewinnen.
Neben der Wiederholung zentraler Grundlagen standen vor allem praxisnahe Übungen im Mittelpunkt: Stabile Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung, der Einsatz eines Defibrillators sowie das richtige Vorgehen bei Verletzungen oder akuten Notfällen im Schulalltag. In realitätsnahen Szenarien konnten die Kolleginnen und Kollegen ihr Wissen anwenden und Abläufe einüben.
Die Fortbildung machte deutlich, wie wichtig schnelles und besonnenes Handeln ist – und wie entscheidend regelmäßige Auffrischungen für die Sicherheit unserer Schulgemeinschaft sind.
Ein herzlicher Dank gilt den Referierenden für die kompetente und engagierte Durchführung. Denn im Ernstfall zählt jede Sekunde – und gut vorbereitet zu sein, gibt Sicherheit für alle.
Fotos & Text: Olaf Küster
Der Vorhang hob sich pünktlich um 8:45 Uhr. Was folgte, war kein gewöhnlicher Schultag, sondern eine Exkursion in zwei Akten: Stadtführung, Generalprobe, Theaterwerkstätten und große Bühne. Gemeinsam mit Herrn Klassen, Frau Löwen und dem 10er Musik-Diffkurs machte sich der 9er Musik-Diffkurs auf den Weg nach Detmold – dorthin, wo Musik nicht nur gespielt, sondern gelebt wird.
Der erste Akt des Tages fand zunächst an anderen Schauplätzen statt: Herr Klassen entpuppte sich als gekonnter Stadtführer durch das musikalische Detmold. Vorbei ging es am Schubertplatz durch die Palaisstraße, bis wir endlich bei der Hochschule für Musik angekommen waren! Da wir leider nicht ins Hauptgebäude reingehen konnten, besichtigten wir das „Konzertgebäude“ der Hochschule und hatten dabei unglaublich viel Glück, denn wir durften dem Hochschulorchester während einer Generalprobe zuhören! Auf dem Programm stand unter anderem die Wassermusik von Händel. Es war beeindruckend zu hören, wie die Musizierenden bei fantastischer Akustik „für unsere Ohren“ fehlerfrei musizierten.
Damit ging der erste Akt des Tages viel zu schnell zu Ende. Es folgte aber eine zweistündige Pause, die die meisten von uns aufgrund eisiger Kälte in den Cafès der Innenstadt verbrachten.
Um 13 Uhr begann der zweite Akt und damit der Höhepunkt des Tages. Wir gingen gemeinsam zum Landestheater Detmold. Dort begrüßte uns eine nette junge Dame, welche uns das Innere des Theaters zeigte. Wir besichtigten die Tischlerei, die Malerei, den Kostümfundus und natürlich die Bühne! Es war ein tolles Gefühl, auf der Bühne zu stehen und in den hell erleuchteten Publikumssaal schauen zu dürfen.
In der Tischlerei konnten wir sehen, wie aus einem Stück Holz eine große Kulisse wird, und in der Malerei wurde uns erklärt, dass die Maler mit einem Stück Kohle große Bühnenbilder zeichnen. Das ist gar nicht so leicht, denn die Maler sehen größtenteils nur einen Teil der Kulissen, aber nicht das gesamte Kunstwerk. Außerdem wurde uns erklärt, dass das Landestheater ein Reisetheater ist. Es führt jährlich über 600 Stücke auf und zeigt seine Produktionen in Belgien, Luxemburg und sogar in der Schweiz!
Nach einer Stunde war die Führung dann auch leider vorbei und wir mussten die Rückreise nach Porta Westfalica antreten. Der Ausflug in zwei Akten endete um 16 Uhr. Es war eine wirklich tolle Exkursion, am liebsten würden wir Nachwuchsmusiker und -innen sagen: Da capo!
Text: Matilda Sophie Fröhlich (9b); Fotos: Johann Klassen
Schnee. Kälte. Und plötzlich kein Unterricht wie sonst: Am Montag, dem 26. Januar, überfielen wir – die Klasse 6d – unsere Deutschlehrerin Frau Ronn-Lükemeier mit einer Idee, die man nicht abschlagen konnte: Raus aus dem Klassenraum, rein in den Schnee.
Spontan überlegte sie, wie sich Deutsch und Kunst verbinden ließen – und kam auf einen besonderen Arbeitsauftrag: „Wir machen Kunst im und mit dem Schnee und berichten darüber auf der Schulhomepage.“
Keine fünf Minuten später waren wir mitten im Geschehen. Schneekugeln rollten, Füße stapften Muster in den Boden, manche setzten ihren ganzen Körper ein. Im Schnee entstanden kreative, ganz unterschiedliche Kunstwerke, die Frau Ronn-Lükemeier mit Begriffen wie „Performance“, „Happening“ oder „Land Art“ würdigte.
Schaut euch die Bilder an und überzeugt euch selbst!
Eure 6d
Text: Klasse 6D, Fotos: Elena Ronn-Lükemeier
Großer Erfolg für unsere DFB-Talentförderung: Beim Hallen-Vergleichsturnier des DFB/FLVW der Partnerschulen des Fußballs, das heute von der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule (KTG) Minden ausgerichtet wurde, belegte das Team der Jahrgänge 2013 und jünger den 1. Platz. Damit ist unsere Schule dieses Jahr die beste Partnerschule des Kreises Minden-Lübbecke im Hallenfußball.
Im Teilnehmerfeld mit der KTG Minden, dem Besselgymnasium Minden, der Gesamtschule Hüllhorst, dem IKG Bad Oeynhausen und uns wurde im Modus Jeder gegen jeden mit Hin- und Rückrunde gespielt. Die Spielzeit betrug jeweils acht Minuten.
Der Start ins Turnier verlief für unser Team zunächst holprig. Nach einem 0:0 gegen die Gesamtschule Hüllhorst folgte eine deutliche 0:4-Niederlage gegen Angstgegner IKG Bad Oeynhausen. Doch die Mannschaft ließ sich davon nicht verunsichern. Durch taktische Umstellungen und ein immer besseres Zusammenspiel fand das Team zunehmend zu seiner Stärke.
In den folgenden Begegnungen blieben wir ungeschlagen und feierten überzeugende Siege, unter anderem ein 4:0 gegen die KTG Minden, ein 4:1 gegen die Gesamtschule Hüllhorst sowie zwei klare Erfolge gegen das Besselgymnasium Minden (4:2 und 2:0). Auch das Rückspiel gegen das IKG Bad Oeynhausen wurde mit 2:0 gewonnen. Den Schlusspunkt setzte ein 3:1-Sieg gegen die KTG Minden.
Am Ende standen 19 Punkte und ein Torverhältnis von 19:8, die den verdienten Turniersieg bedeuteten.
Besonders treffsicher präsentierten sich Henri Dreischmeier (7 Tore), Flinn Papstein (5) und Lionel Ruppel (3). Weitere Treffer erzielten Nico Hamm (2), Paul Spenst (1) und Mateo Brinkmann (1). Zum erfolgreichen Team gehörten außerdem Jarno Friesen im Tor sowie Noah Mustafa und Roman Thielke.
Betreut wurde die Mannschaft von Sportlehrer Olaf Küster, unterstützt von DFB-Junior Coach Fiete Brandt (EF), der das Team während des Turniers engagiert und aufmerksam coachte.
Der Turniersieg unterstreicht nicht nur die sportliche Qualität der Mannschaft, sondern auch den besonderen Stellenwert der Partnerschaftsarbeit im Rahmen des DFB-Schulfußballs.