Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Sekretärinnen, Hausmeister, Eltern, die Mensamitarbeiter, unsere VHS-Damen…
nur gemeinsam gelingt es, eine Schule lebenswert zu gestalten und unseren Kindern einen angenehmen Lern- und Lebensort zu bieten. Gemeinsam packen wir es an.
Sie möchten uns kennen lernen? Schauen Sie herein und gewinnen Sie einen ersten Eindruck von unserer Schulgemeinde.
„Einblicke in die Berufswelt“ – treffender lässt sich der Projekttag zur Berufsorientierung, der am 23. April am Gymnasium Porta Westfalica stattfand, kaum beschreiben. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 hatten dabei die Gelegenheit, mit Vertreterinnen und Vertretern regionaler Unternehmen ins Gespräch zu kommen und ihre Fragen rund um Berufsfelder und Bewerbungsverfahren zu stellen.
Für viele Lernende gewinnt das Thema Berufsorientierung bereits mit Blick auf das bevorstehende Betriebspraktikum im kommenden Schuljahr an Bedeutung. Da begehrte Praktikumsplätze oft frühzeitig vergeben sind, sind Hinweise zu erfolgreichen Bewerbungen besonders wertvoll. Gleichzeitig bot der Projekttag auch wichtige Impulse für die weitere schulische Laufbahn: Die Schülerinnen und Schüler erhielten Einblicke in gefragte Kompetenzen und persönliche Stärken, die in unterschiedlichen Berufsfeldern eine Rolle spielen.
Im Rahmen der Veranstaltung konnten die Teilnehmenden verschiedene Branchen kennenlernen, darunter Handel, Finanzdienstleistungen sowie industrielle und handwerkliche Bereiche. Neben fachlichen Informationen profitierten sie insbesondere von den persönlichen Erfahrungen der Referentinnen und Referenten.
Zu den Mitwirkenden zählten unter anderem die Bernstein AG und die Sparkasse Bad Oeynhausen-Porta Westfalica sowie weitere Unternehmen wie WAGO und die Jacob Group. Ergänzt wurde das Angebot durch Beraterinnen der Agentur für Arbeit.
Die Begegnungen zwischen interessierten Schülerinnen und Schülern und erfahrenen Vertreterinnen und Vertretern aus der Praxis machten den Projekttag zu einer rundum gelungenen Veranstaltung. Besonders positiv hoben die Teilnehmenden den hohen Informationsgewinn sowie die Möglichkeit hervor, praxisnahe Einblicke zu erhalten und individuelle Fragen direkt zu klären.
Text: Elena Ronn-Lükemeier/Fotos: Elena Ronn-Lükemeier, Olaf Küster
Wie geht es nach der Schule weiter? Mit dem Eintritt in die Oberstufe rückt für viele Schülerinnen und Schüler die Frage nach dem beruflichen Werdegang zunehmend in den Fokus. Bei einer Projektveranstaltung zur Berufsorientierung erhielten unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1 praxisnahe Einblicke in verschiedene Berufsfelder und wertvolle Impulse für ihre persönliche Zukunftsplanung.
Im Rahmen der regelmäßig durchgeführten Veranstaltung waren Referentinnen und Referenten aus unterschiedlichen Berufsbereichen eingeladen. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, sich vorab drei Interessensbereiche auszuwählen und dort Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu erhalten. Neben Informationen zu konkreten Tätigkeitsfeldern wurden auch Übergänge von der Schule in Ausbildung, Studium oder alternative Wege thematisiert.
Bei der Auswahl der Referenten achteten die Beratungslehrer der Oberstufe bewusst auf Vielfalt: Neben klassischen Studien- und Ausbildungsberufen wurden auch übergreifende Fachbereiche wie Medizin, duale Studiengänge sowie Alternativen wie der Bundesfreiwilligendienst vorgestellt. Ziel war es, möglichst individuell auf die Interessen und Fragen der Lernenden einzugehen.
Die Veranstaltung war als Rotationssystem organisiert, sodass die Schülerinnen und Schüler mehrere Vorträge besuchen und direkt mit den Referenten ins Gespräch kommen konnten. Der lebendige und teilweise sehr individuelle Austausch untereinander zeigte das große Interesse am Thema und trug zu einer offenen und produktiven Arbeitsatmosphäre bei.
Besonders positiv hervorzuheben ist die Praxisnähe der Vorträge. Die Referenten gestalteten ihre Beiträge bewusst schülernah und gaben anschauliche Einblicke in Berufsalltag, Tätigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten. Insgesamt erwies sich der Projektnachmittag als voller Erfolg: Er bot nicht nur wertvolle Informationen, sondern auch wichtige Impulse und Denkanstöße für die berufliche Zukunft der Schülerinnen und Schüler.
Text und Fotos: Elena Ronn-Lükemeier
Zu einem digitalen Grabungsfeld wurde am vergangenen Donnerstag der Geschichtsunterricht unserer 6B: Per Videokonferenz war Erik Reissmann, ein Archäologe mit dem Schwerpunkt Ägyptologie, zugeschaltet und berichtete anschaulich aus seinem Arbeitsalltag. Der Wissenschaftler, der früher mit Geschichtslehrer Sven Eickmeier Fußball gespielt hat, schreibt derzeit an seiner Doktorarbeit in Oxford (England) und nahm sich Zeit, die zahlreichen Fragen der Schülerinnen und Schüler ausführlich zu beantworten.
Besonders beeindruckend waren die vielen Bilder, die er direkt von seinen Ausgrabungen zeigte. So erhielten die Lernenden einen authentischen Einblick in die praktische Arbeit von Archäologen: Von der sorgfältigen Freilegung einzelner Fundstücke bis zur wissenschaftlichen Dokumentation vor Ort.
Natürlich wollten die Schülerinnen und Schüler wissen, ob er schon „etwas Wichtiges“ gefunden habe. Die Antwort: Ja! Bei einer Ausgrabung entdeckte er eine Tonscherbe mit dem Namen eines Pharaos. Dieser Fund war wissenschaftlich bedeutsam, da er die genaue Datierung der Fundstelle ermöglichte. Anhand solcher Inschriften können Historikerinnen und Historiker zeitliche Zusammenhänge präzise rekonstruieren – ein anschauliches Beispiel dafür, wie aus einzelnen Fragmenten Geschichte entsteht.
Neben fachlichen Fragen kam auch der Alltag nicht zu kurz. Auf die Frage, ob es bei Ausgrabungen Toiletten gebe, erklärte der Archäologe schmunzelnd, dass die Bedingungen je nach Fundort unterschiedlich seien – und dass es nicht nur einfache Dixi-Klos gebe. Auch solche Einblicke machten deutlich, dass Archäologie zwar spannend, aber auch körperlich anspruchsvoll und organisatorisch gut geplant sein muss.
Das digitale Interview zeigte eindrucksvoll, wie moderne Technik internationale Begegnungen ermöglicht und wissenschaftliche Arbeit für den Unterricht lebendig macht. Für unsere Schülerinnen und Schüler war es eine besondere Erfahrung, direkt mit einem jungen Forscher ins Gespräch zu kommen und Einblicke in aktuelle archäologische Forschung zu erhalten. Wir bedanken uns herzlich für den spannenden Austausch und wünschen weiterhin viel Erfolg für die Doktorarbeit in Oxford!
Text und Fotos: Sven Eickmeier
Was passiert, wenn man ein Zitat nicht nur liest, sondern wirklich durchdenkt? Unsere Schülerin Elif Kaya (EF) hat genau das getan und erfolgreich am 27. Landes- und Bundeswettbewerb Philosophischer Essay 2025–26 teilgenommen.
Im vergangenen Herbst entschied sie sich, sich intensiv mit einem Gedanken von Marcel Proust auseinanderzusetzen:
„In Wirklichkeit ist jeder Leser […] der Leser seiner selbst.“
Aus vier möglichen Themen wählte sie dieses Zitat bewusst aus. Ihre Begründung: „Dass die gleiche Aussage so unterschiedlich wahrgenommen werden kann, fasziniert mich und beweist die Kreativität und Diversität von uns Menschen.“
Ohne lange zu zögern, begann sie, ihre Gedanken zu verschriftlichen – und merkte schnell, dass sie „gar nicht mehr aufhören“ konnte. Eine Erfahrung ganz im Sinne von Michel de Montaigne (1533–1592), der die Essayform als freies, tastendes Nachdenken begründete. Für ihn waren seine Texte Versuche – Spiegelbilder seiner selbst – und zugleich Ausdruck geistiger Freiheit in einer von Kriegen geprägten Zeit. Montaigne warnte zudem davor, das Fremde vorschnell zu verurteilen, nur weil wir es nicht verstehen.
Der Landes- und Bundeswettbewerb Philosophischer Essay ist seit über 20 Jahren der größte Wettbewerb im Schulfach Philosophie und fördert die intensive Auseinandersetzung mit klassischen wie aktuellen Fragestellungen. Elif hat diese Herausforderung angenommen – und zieht eine durchweg positive Bilanz: „Diesen Wettbewerb empfehle ich jeder Person, die Spaß am freien Schreiben hat und gerne ihre eigene Meinung und ihre eigenen Gedanken äußert. Ich bin froh darüber, diese Erfahrung gemacht zu haben.“ Ferner bedankte sich im gleichen Atemzug bei ihrer Philosophielehrerin Meike Precht, die den Kurs über diesen Wettbewerb informiert hatte.
Neben den wertvollen (Schreib-)Erfahrungen durfte Elif auch eine schmucke Urkunde mit Kants berühmtem Motto entgegennehmen.
Wir freuen uns über Elifs Erfolg, sagen „Herzlichen Glückwunsch!“ und hoffen sehr, dass sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler ihrem Beispiel anschließen und im kommenden Herbst an dem Wettbewerb Philosophischer Essay mit viel Enthusiasmus und Scharfsinn beteiligen werden.
Foto: Olaf Küster/Text: Meike Precht
Sicherheit beginnt mit Vorbereitung. Im Rahmen einer schulinternen Fortbildung nahmen unsere Lehrkräfte an einem Erste-Hilfe-Kurs teil, um ihr Wissen aufzufrischen und Handlungssicherheit für den Ernstfall zu gewinnen.
Neben der Wiederholung zentraler Grundlagen standen vor allem praxisnahe Übungen im Mittelpunkt: Stabile Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung, der Einsatz eines Defibrillators sowie das richtige Vorgehen bei Verletzungen oder akuten Notfällen im Schulalltag. In realitätsnahen Szenarien konnten die Kolleginnen und Kollegen ihr Wissen anwenden und Abläufe einüben.
Die Fortbildung machte deutlich, wie wichtig schnelles und besonnenes Handeln ist – und wie entscheidend regelmäßige Auffrischungen für die Sicherheit unserer Schulgemeinschaft sind.
Ein herzlicher Dank gilt den Referierenden für die kompetente und engagierte Durchführung. Denn im Ernstfall zählt jede Sekunde – und gut vorbereitet zu sein, gibt Sicherheit für alle.
Fotos & Text: Olaf Küster