Lernen

Unterricht

Ein breites Fächerangebot!

Wir sind ein Gymnasium mit einem breiten Fächerangebot. Neben der sprachlichen Ausbildung stehen der mathematisch-naturwissenschaftliche, der musische und der künstlerisch-kreative Bereich gleichwertig nebeneinander.
So können viele Schülerinnen und Schüler bei den Wahlen im Differenzierungsbereich oder der Leistungskurswahl in der Oberstufe auf ein breit gefächertes Angebot zugreifen.

Geschichte Bilingual, Informatik… – Was lerne ich da?

Informationen über die einzelnen Fächer, die behandelten Inhalte und zu erreichenden Kompetenzen, finden Sie auf den untergeordneten Seiten.

Aktuelle Beiträge

Félicitations! – Verdiente Auszeichnung für starke Französischleistungen

Mit großem Engagement, viel Ausdauer und jeder Menge Sprachgefühl haben zahlreiche Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums die DELF-Prüfungen erfolgreich bestanden. Die international anerkannten Sprachzertifikate auf den Niveaustufen A1 bis B1 bestätigen ihre Französischkenntnisse und sind zugleich eine wertvolle Qualifikation für den weiteren Bildungs- und Berufsweg.

Die DELF-Zertifikate werden vom französischen Bildungsministerium vergeben und genießen weltweit hohe Anerkennung. Sie bestätigen die Fähigkeit, die französische Sprache sicher in Alltagssituationen anzuwenden und sind ein bedeutender Nachweis sprachlicher Kompetenz.

Auf die Prüfungen bereiteten sich die Schülerinnen und Schüler im Französischunterricht sowie in zusätzlichen Übungsphasen intensiv vor. Umso größer war die Freude, als die verdienten Zertifikate nun feierlich überreicht werden konnten.

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu diesem tollen Erfolg und sind stolz auf ihre hervorragenden Leistungen.

Félicitations et bravo à toutes et à tous! Wir wünschen euch weiterhin viel Freude und viel Erfolg beim Erlernen der französischen Sprache.

Text und Foto: Dirk Schnieder

„Papagena, wo bist du?“ – Opernspaß mit der Kölner Opernkiste

Am 07. Mai 2026 wurde es in der 5. und 6. Stunde plötzlich ungewohnt laut im Forum unseres Gymnasiums: Operngesang, Gelächter und begeisterte Zurufe erfüllten den Raum. Der Grund dafür war die Aufführung „Die kleine Zauberflöte“ der Kölner Opernkiste, die insgesamt 118 Schüler und Schülerinnen der Jahrgänge 5 und 6 in die Welt der Oper entführte. (mehr …)

Bagger, Pressen, Präzision

Warum stoppt ein Bagger seinen Ausleger millimetergenau an der richtigen Endposition? Und wie steuern Industriepressen oder Stanzen ihre gewaltigen Kräfte so präzise, dass weder Werkzeug noch Werkstück beschädigt werden? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, tauschten einige Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 am Mittwochnachmittag das Klassenzimmer gegen den Seminarraum unseres Kooperationspartners Bernstein. Dort bekamen Sie einen Einblick in die High-Tech-Sensorik.

Trotz des Regenwetters machte sich unsere Gruppe gut gelaunt zu Fuß auf den Weg. Vor Ort angekommen, wurden wir herzlich von Frau Herzog und einem dreiköpfigen Expertenteam in Empfang genommen. In einer intensiven 75-minütigen Session drehte sich alles um den induktiven Sensor.

Die Mitarbeiter gaben sich große Mühe, uns die theoretischen Grundlagen der Sensorik näherzubringen und zeigten anhand von historischen Einblicken, wie sehr sich die Technik im Laufe der Firmengeschichte weiterentwickelt hat. Besonders spannend wurde es im praktischen Teil: An verschiedenen Versuchsaufbauten konnten die Schülerinnen und Schüler selbst Hand anlegen. Es wurde verkabelt, getestet und beobachtet, wie der Sensor auf unterschiedliche Materialien reagiert – signalisiert durch präzises Blinken und Piepsen.

Die Schülerinnen und Schüler waren mit großem Interesse bei der Sache und nutzten die Chance, Profis direkt aus der Praxis Fragen zu stellen. Wir bedanken uns herzlich bei der Firma Bernstein für die Gastfreundschaft und das Engagement, Technik für uns greifbar zu machen!

Text & Fotos: Dirk Langer

„Kaufen wir jetzt – oder warten wir noch?“

Mit genau solchen Fragen haben sich in den vergangenen Wochen viele unserer Schülerinnen und Schüler intensiv beschäftigt. Beim Planspiel Börse konnten sie ihr wirtschaftliches Geschick unter Beweis stellen – und das mit großem Erfolg. 21 Teams unserer Schule gingen an den Start und tauchten ein in die Welt von Aktien, Kursentwicklungen und klugen Investitionsentscheidungen.

Dabei wurde schnell klar: Erfolg an der Börse braucht nicht nur Wissen, sondern auch Teamarbeit, gute Absprachen und manchmal den Mut, Risiken einzugehen. Dass sich dieser Einsatz gelohnt hat, zeigen die Ergebnisse: Drei Teams unserer Schule schafften es unter die Top 10 der Sparkasse Bad Oeynhausen-Porta Westfalica.

Ein besonderes Highlight setzte das Team „Die Gang“ mit Mara Liebscher und Jolie Springer. Mit klugen Entscheidungen und einem guten Gespür für den Markt erreichten sie einen starken 2. Platz in der Gesamtwertung – und wurden dafür mit einem Geldpreis ausgezeichnet. Neben den Platzierungen nehmen viele vor allem eins mit: Es ist gar nicht so einfach, die „richtige“ Entscheidung zu treffen – und genau das macht das Ganze überraschend spannend. Eines ist jetzt schon sicher: Im nächsten Jahr greifen unsere Schülerinnen und Schüler wieder an – und dann vielleicht ganz oben auf dem Treppchen!

Text & Foto: Sven Eickmeier

Zwischen Wüstensand und Klassenzimmer: 6B trifft Ägyptologen

Zu einem digitalen Grabungsfeld wurde am vergangenen Donnerstag der Geschichtsunterricht unserer 6B: Per Videokonferenz war Erik Reissmann, ein Archäologe mit dem Schwerpunkt Ägyptologie, zugeschaltet und berichtete anschaulich aus seinem Arbeitsalltag. Der Wissenschaftler, der früher mit Geschichtslehrer Sven Eickmeier Fußball gespielt hat, schreibt derzeit an seiner Doktorarbeit in Oxford (England) und nahm sich Zeit, die zahlreichen Fragen der Schülerinnen und Schüler ausführlich zu beantworten.

Besonders beeindruckend waren die vielen Bilder, die er direkt von seinen Ausgrabungen zeigte. So erhielten die Lernenden einen authentischen Einblick in die praktische Arbeit von Archäologen: Von der sorgfältigen Freilegung einzelner Fundstücke bis zur wissenschaftlichen Dokumentation vor Ort.

Natürlich wollten die Schülerinnen und Schüler wissen, ob er schon „etwas Wichtiges“ gefunden habe. Die Antwort: Ja! Bei einer Ausgrabung entdeckte er eine Tonscherbe mit dem Namen eines Pharaos. Dieser Fund war wissenschaftlich bedeutsam, da er die genaue Datierung der Fundstelle ermöglichte. Anhand solcher Inschriften können Historikerinnen und Historiker zeitliche Zusammenhänge präzise rekonstruieren – ein anschauliches Beispiel dafür, wie aus einzelnen Fragmenten Geschichte entsteht.

Neben fachlichen Fragen kam auch der Alltag nicht zu kurz. Auf die Frage, ob es bei Ausgrabungen Toiletten gebe, erklärte der Archäologe schmunzelnd, dass die Bedingungen je nach Fundort unterschiedlich seien – und dass es nicht nur einfache Dixi-Klos gebe. Auch solche Einblicke machten deutlich, dass Archäologie zwar spannend, aber auch körperlich anspruchsvoll und organisatorisch gut geplant sein muss.

Das digitale Interview zeigte eindrucksvoll, wie moderne Technik internationale Begegnungen ermöglicht und wissenschaftliche Arbeit für den Unterricht lebendig macht. Für unsere Schülerinnen und Schüler war es eine besondere Erfahrung, direkt mit einem jungen Forscher ins Gespräch zu kommen und Einblicke in aktuelle archäologische Forschung zu erhalten. Wir bedanken uns herzlich für den spannenden Austausch und wünschen weiterhin viel Erfolg für die Doktorarbeit in Oxford!

Text und Fotos: Sven Eickmeier