Wir sind ein Gymnasium mit einem breiten Fächerangebot. Neben der sprachlichen Ausbildung stehen der mathematisch-naturwissenschaftliche, der musische und der künstlerisch-kreative Bereich gleichwertig nebeneinander.
So können viele Schülerinnen und Schüler bei den Wahlen im Differenzierungsbereich oder der Leistungskurswahl in der Oberstufe auf ein breit gefächertes Angebot zugreifen.
Informationen über die einzelnen Fächer, die behandelten Inhalte und zu erreichenden Kompetenzen, finden Sie auf den untergeordneten Seiten.
Der Vorhang hob sich pünktlich um 8:45 Uhr. Was folgte, war kein gewöhnlicher Schultag, sondern eine Exkursion in zwei Akten: Stadtführung, Generalprobe, Theaterwerkstätten und große Bühne. Gemeinsam mit Herrn Klassen, Frau Löwen und dem 10er Musik-Diffkurs machte sich der 9er Musik-Diffkurs auf den Weg nach Detmold – dorthin, wo Musik nicht nur gespielt, sondern gelebt wird.
Der erste Akt des Tages fand zunächst an anderen Schauplätzen statt: Herr Klassen entpuppte sich als gekonnter Stadtführer durch das musikalische Detmold. Vorbei ging es am Schubertplatz durch die Palaisstraße, bis wir endlich bei der Hochschule für Musik angekommen waren! Da wir leider nicht ins Hauptgebäude reingehen konnten, besichtigten wir das „Konzertgebäude“ der Hochschule und hatten dabei unglaublich viel Glück, denn wir durften dem Hochschulorchester während einer Generalprobe zuhören! Auf dem Programm stand unter anderem die Wassermusik von Händel. Es war beeindruckend zu hören, wie die Musizierenden bei fantastischer Akustik „für unsere Ohren“ fehlerfrei musizierten.
Damit ging der erste Akt des Tages viel zu schnell zu Ende. Es folgte aber eine zweistündige Pause, die die meisten von uns aufgrund eisiger Kälte in den Cafès der Innenstadt verbrachten.
Um 13 Uhr begann der zweite Akt und damit der Höhepunkt des Tages. Wir gingen gemeinsam zum Landestheater Detmold. Dort begrüßte uns eine nette junge Dame, welche uns das Innere des Theaters zeigte. Wir besichtigten die Tischlerei, die Malerei, den Kostümfundus und natürlich die Bühne! Es war ein tolles Gefühl, auf der Bühne zu stehen und in den hell erleuchteten Publikumssaal schauen zu dürfen.
In der Tischlerei konnten wir sehen, wie aus einem Stück Holz eine große Kulisse wird, und in der Malerei wurde uns erklärt, dass die Maler mit einem Stück Kohle große Bühnenbilder zeichnen. Das ist gar nicht so leicht, denn die Maler sehen größtenteils nur einen Teil der Kulissen, aber nicht das gesamte Kunstwerk. Außerdem wurde uns erklärt, dass das Landestheater ein Reisetheater ist. Es führt jährlich über 600 Stücke auf und zeigt seine Produktionen in Belgien, Luxemburg und sogar in der Schweiz!
Nach einer Stunde war die Führung dann auch leider vorbei und wir mussten die Rückreise nach Porta Westfalica antreten. Der Ausflug in zwei Akten endete um 16 Uhr. Es war eine wirklich tolle Exkursion, am liebsten würden wir Nachwuchsmusiker und -innen sagen: Da capo!
Text: Matilda Sophie Fröhlich (9b); Fotos: Johann Klassen
Schnee. Kälte. Und plötzlich kein Unterricht wie sonst: Am Montag, dem 26. Januar, überfielen wir – die Klasse 6d – unsere Deutschlehrerin Frau Ronn-Lükemeier mit einer Idee, die man nicht abschlagen konnte: Raus aus dem Klassenraum, rein in den Schnee.
Spontan überlegte sie, wie sich Deutsch und Kunst verbinden ließen – und kam auf einen besonderen Arbeitsauftrag: „Wir machen Kunst im und mit dem Schnee und berichten darüber auf der Schulhomepage.“
Keine fünf Minuten später waren wir mitten im Geschehen. Schneekugeln rollten, Füße stapften Muster in den Boden, manche setzten ihren ganzen Körper ein. Im Schnee entstanden kreative, ganz unterschiedliche Kunstwerke, die Frau Ronn-Lükemeier mit Begriffen wie „Performance“, „Happening“ oder „Land Art“ würdigte.
Schaut euch die Bilder an und überzeugt euch selbst!
Eure 6d
Text: Klasse 6D, Fotos: Elena Ronn-Lükemeier
In den vergangenen Tagen stand unsere Schule ganz im Zeichen der deutsch-französischen Beziehungen. Anlass dafür war der Deutsch-Französische Tag, der jedes Jahr an die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags erinnert, der vor 63 Jahren den Grundstein für die enge Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich legte. Passend dazu erwartete unsere Schülerinnen und Schüler ein vielfältiges Programm rund um Sprache, Kultur und Geschichte unseres Nachbarlandes. (mehr …)
Besonderen Besuch hatten unsere Fünftklässler: Dachs, Fuchs und Co. waren zu Besuch auf dem Schulhof. Möglich gemacht hat dies „Die rollende Waldschule“. Initiiert wurde der Besuch durch unsere Biologie-Lehrerin Anna-Lena Jürgensmeyer.
Der Landesjagdverband und seine Kreisjägerschaften haben diese mobilen Einrichtungen geschaffen, um Schulen im naturkundlichen Unterricht zu unterstützen. Außerdem gibt es eine Menge an Material, welches im Unterricht verschiedener Altersstufen eingesetzt werden kann.
So berichtete, erklärte und erläuterte Andreas Jürgensmeyer von der Kreisjägerschaft Minden-Lübbecke, der von seinem Rauhaar-Dackel Pauli begleitet wurde, anhand von präparierten Tieren, wie Dachs, Fuchs und Marder zum Beispiel eine Wohngemeinschaft haben oder wie sich Fasan, Rebhuhn und andere Vögel in der Natur verhalten. Geduldig beantwortete er alle Fragen unserer Schülerinnen und Schüler, für die dieser Besuch ein aufregendes Erlebnis war.
Text/Fotos: Olaf Küster
Endlich war es soweit: Die Straßburg-Fahrt 2025 stand vor der Tür! Um 6:45 Uhr haben wir bereits alle voller Vorfreude und Euphorie auf unseren Reisebus gewartet. Um 7:00 Uhr ging es endlich los. Die Koffer wurden verstaut und Mama und Papa wurden noch ein letztes Mal fest gedrückt. Acht Stunden lang wurde geredet, gelacht, gelästert, gespielt und gegessen. (mehr …)