Vielleicht habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, während der Schule für eine Zeit ins Ausland zu gehen. Ihr könntet eine Schule z.B. in den USA, in Neuseeland, Australien, Frankreich oder in England besuchen, oder klingt ein dreiwöchiges amerikanisches Sommercamp besser? Wir möchten euch dazu ermutigen, denn es wird eine Erfahrung sein, die euch sehr prägt und bereichernd ist. Teilnehmer von Austauschprogrammen erlangen Vorteile gegenüber Gleichaltrigen, insbesondere in Bezug auf Selbstständigkeit, Verständnis, Toleranz und Eigenverantwortung.
Empfehlenswert ist es, sich während der Klasse 8 zu orientieren und zu informieren, denn die Bewerbungsfrist endet bei manchen Organisationen schon im Verlauf des ersten Halbjahres der Jahrgangsstufe 9.
In unserem Flyer und im Merkblatt des Ministeriums für Schule und Weiterbildung findet ihr erste wichtige Informationen zur Vorbereitung.
Foto von Naassom Azevedo, Unsplash
Wie bereits seit 15 Jahren haben die Musikarbeitsgemeinschaften im November die Reise zur Wewelsburg angetreten. Die Abfahrt war am 12. November für das Schulorchester und den Jugendchor pünktlich auf 14:00 Uhr geplant. Aus der pünktlichen Abreise ist leider nichts geworden, da der große Bus auf der Hinfahrt zur Schule ein Straßenschild mitgenommen hatte und wir somit erst 45 Minuten später losfahren konnten.
Mit großer Motivation, guter Laune und ohne Straßenschild im Gepäck kamen wir schließlich in unserem zweiten Zuhause an. Jetzt hieß es: „Schnell die Zimmer beziehen, Koffer auspacken und direkt zur ersten Probe laufen.“ Dank unserer beiden großartigen Hilfsorganisatorinnen (Frau Seele und Frau Wittenfeld) konnten wir die Verspätung in unserem Probenplan fast wieder aufholen. Der Jugendchor hatte eine weitere wichtige Hilfe dabei: Karolin Koldehoff, eine ehemalige Schülerin, Sängerin und jetzige Leiterin des „Fresh“-Chores, war eine großartige Unterstützung. Die Proben verliefen sehr konzentriert und alle waren gut gelaunt dabei.
Am zweiten Tag überraschte der Jugendchor das Schulorchester vor der Probe des gemeinsamen Abschlussliedes mit einem Flashmob zu dem TikTok-Trendlied „Gute Laune“. Das steigerte die Laune aller Beteiligten ungemein. Auch wenn wir in diesem Jahr keinen Feueralarm hatten, war es eine aufregende Reise mit schöner Nachtwanderung und langen Abenden, an denen viel gemeinsam musiziert wurde.
Am Abreisetag wurden wir noch vom Wewelsburg-Grinch (so nennen wir den grimmigen Hausmeister) kräftig für tadelloses Aufräumen gelobt. „Ihr könnt jedes Wochenende vorbeikommen“, so der Grinch vor unserer Abfahrt. Keine schlechte Idee! Da steht wohl noch ein Gespräch mit der Schulleitung aus 🙂
Wir bedanken uns bei unseren Lehrkräften für die Organisation und freuen uns schon riesig auf das nächste Mal, wenn es wieder heißt: „Herzlich Willkommen auf der Wewelsburg“.
Text: Selina Rosenfeld und Jenna Linne (10B)
Endlich war es soweit: Die Straßburg-Fahrt 2025 stand vor der Tür! Um 6:45 Uhr haben wir bereits alle voller Vorfreude und Euphorie auf unseren Reisebus gewartet. Um 7:00 Uhr ging es endlich los. Die Koffer wurden verstaut und Mama und Papa wurden noch ein letztes Mal fest gedrückt. Acht Stunden lang wurde geredet, gelacht, gelästert, gespielt und gegessen. (mehr …)
Unser letzter Wandertag begann mit einer regnerischen Wanderung zur „Arche“ in Veltheim. (mehr …)
Am Donnerstag, den 06.03.2025 fuhr die Klasse 5a nach Bielefeld in die Eislaufhalle. Um 7:40 Uhr ging es am Bahnhof in Porta los. Die Züge fuhren sehr unregelmäßig und teilweise verspätet, weswegen wir beim Umsteigen auch unter Zeitdruck standen. In den Zügen wurde viel gespielt, geredet und gelacht. In Bielefeld fuhren wir mit der Straßenbahn weiter und liefen noch ein Stück zur Eishalle. An der Halle angekommen, konnten wir uns Schlittschuhe ausleihen und dann ging es auch schon los. (mehr …)
Vom 30. September bis zum 4. Oktober fuhren wir nach Brüssel, in die Hauptstadt Belgiens und das Zentrum der Europäischen Union. Nach einer siebenstündigen Busfahrt erreichten wir unser Hotel und waren gespannt auf die bevorstehenden Aktivitäten.
Am Montagabend begaben wir uns auf unsere erste Erkundungstour in die Innenstadt. In kleinen Gruppen gingen wir durch die Straßen Brüssels und sahen die Statue des Manneken Pis. Mit jedem Schritt erlebten wir mehr von dieser Stadt. Nach einem informativen Tag stärkten wir uns mit einem Abendessen im Hotel und tauschten unsere Eindrücke aus.
Der Dienstag begann mit einem Frühstück, das uns für den Tag stärken sollte. In zwei Gruppen aufgeteilt, nahmen wir an einem geführten Stadtrundgang teil, bei dem wir viel über die Geschichte und Kultur Brüssels erfuhren und beeindruckende Bauwerke bewunderten. Nach zwei Stunden voller Informationen hatten wir die Möglichkeit, in Kleingruppen weiter zu erkunden. Am Nachmittag besuchten wir das Atomium, ein bekanntes Gebäude mit einzigartiger Architektur, das uns beeindruckte. Das dazugehörige Museum war ebenfalls informativ.
Am Mittwoch stand ein Tagesausflug nach Antwerpen auf dem Programm. Nach einer einstündigen Busfahrt erreichten wir das Museum MAS, wo wir auf verschiedenen Ebenen viele interessante Themen entdeckten. Besonders die Aussichtsplattform auf der obersten Etage, die einen Blick auf den Hafen bot, war bemerkenswert. Nach dem Museumsbesuch machten wir eine Mittagspause in der Innenstadt. Anschließend erkundeten wir die Stadt mit einem Escape-Spiel, bei dem wir Hinweise sammelten und Rätsel lösten. Den Abschluss des Tages bildete der Besuch des Saint-Anna-Tunnels, der uns unter dem Fluss Schelde hindurchführte.
Der Donnerstag war ein weiterer interessanter Tag. Wir besuchten das Europäische Parlament und hielten zuvor im Parlamentarium an. Dort tauchten wir in die Geschichte der Europäischen Union ein. Anschließend besuchten wir das „Haus der Europäischen Geschichte“, wo wir sowohl über die Geschichte als auch über die sozialen Aspekte Europas lernten. Schließlich erlebten wir eine Präsentation über die Arbeitsweise des Europäischen Parlaments und erfuhren, wie Informationen in verschiedene Sprachen übersetzt werden.
Am Freitag war unser Abreisetag gekommen. Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück packten wir unsere Koffer und machten uns auf den Weg zum Bus-Bahnhof. Um 16:39 Uhr erreichten wir, voller neuer Eindrücke, die Sporthalle, wo uns bereits unsere Eltern erwarteten.
Insgesamt war die Klassenfahrt nach Brüssel eine lehrreiche Reise mit vielen neuen Erfahrungen und Begegnungen.