Warum stoppt ein Bagger seinen Ausleger millimetergenau an der richtigen Endposition? Und wie steuern Industriepressen oder Stanzen ihre gewaltigen Kräfte so präzise, dass weder Werkzeug noch Werkstück beschädigt werden? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, tauschten einige Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 am Mittwochnachmittag das Klassenzimmer gegen den Seminarraum unseres Kooperationspartners Bernstein. Dort bekamen Sie einen Einblick in die High-Tech-Sensorik.
Trotz des Regenwetters machte sich unsere Gruppe gut gelaunt zu Fuß auf den Weg. Vor Ort angekommen, wurden wir herzlich von Frau Herzog und einem dreiköpfigen Expertenteam in Empfang genommen. In einer intensiven 75-minütigen Session drehte sich alles um den induktiven Sensor.
Die Mitarbeiter gaben sich große Mühe, uns die theoretischen Grundlagen der Sensorik näherzubringen und zeigten anhand von historischen Einblicken, wie sehr sich die Technik im Laufe der Firmengeschichte weiterentwickelt hat. Besonders spannend wurde es im praktischen Teil: An verschiedenen Versuchsaufbauten konnten die Schülerinnen und Schüler selbst Hand anlegen. Es wurde verkabelt, getestet und beobachtet, wie der Sensor auf unterschiedliche Materialien reagiert – signalisiert durch präzises Blinken und Piepsen.
Die Schülerinnen und Schüler waren mit großem Interesse bei der Sache und nutzten die Chance, Profis direkt aus der Praxis Fragen zu stellen. Wir bedanken uns herzlich bei der Firma Bernstein für die Gastfreundschaft und das Engagement, Technik für uns greifbar zu machen!
Text & Fotos: Dirk Langer